Gesundheitstipp des Monats – Oktober

 

Pflanzliche Schmerzmittel

Der Herbst ist zwar wunderschön, jedoch schlagen die kühleren und nassen Herbsttage vor allem Rheuma-Patienten oft leider auf die Gelenke, denn die feuchte Kälte zieht regelrecht in die Knochen. Hier können pflanzliche Schmerzmittel helfen. Diese können entweder alleine oder auch begleitend zu den üblichen Schmerzmitteln eingesetzt werden. Denn konventionelle Schmerzmittel verlieren gerade in der Langzeitanwendung ihre Wirkung. Häufig werden sie nicht gut vertragen und/ oder sie besitzen Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten.
Für Brennnesselextrakte gibt es zum Beispiel gute Hinweise, dass sie bei Gelenkverschleiß oder
Rheuma wirksam sind. Das „Bestreichen“ bzw. das „Schlagen“ mit frischen Brennnesselruten zur Schmerzlinderung war und ist Bestandteil vieler Medizinkulturen. Alternativ zu dieser etwas drastischen Maßnahme kann ein Brennnesselmus hergestellt und eingenommen werden. Werden die jungen Blätter der Brennnessel gedünstet, kommen ihre entzündungshemmenden Eigenschaften voll zum Einsatz.
Dazu die Brennnesseln waschen und mit heißem Wasser überbrühen, sodass sie zusammenfallen.
Eine kleine Zwiebel zerkleinern und mit den Brennnesseln im Mixer zerkleinern. Das Püree unter ständigem Rühren erhitzen; ggf. etwas Wasser nachgießen, etwa 8–10 Minuten köcheln lassen.
Täglich 50–100 g Brennnesselmus zu sich nehmen.
Ebenfalls schmerzlindernd wirken auch die Weidenrinde und die Teufelskralle.

Aus Nackenschmerzen

 

Achtsamkeit im Büro

Wenn sich die Blätter bunt verfärben, die Tage kürzer werden und das Licht sanfter – ist dies die ideale Zeit für Achtsamkeitsübungen. Denn am besten Nutzen Sie die magischen Herbsttage, um noch einmal richtig aufzutanken. Neben den klassischen Entspannungstechniken wie Mediation oder dem autogenen Training ist es sehr effektiv, Momente der Achtsamkeit in den Tagesablauf zu integrieren, um sich so eine kurze Auszeit zu nehmen. Wir haben nützliche Tipps, wie Sie achtsam durch den Bürotag kommen:

Nehmen Sie sich auf dem Weg zur Arbeit ein paar Minuten Zeit, auf Ihren Atem zu achten. Gehen Sie mit Aufmerksamkeit durch den Körper. Wo sind Verspannungen? Sind die Schultern hochgezogen? Bewegt sich der Bauch beim Atmen? Am Arbeitsplatz angekommen, achten Sie darauf, wie Sie Ihre Arbeitskollegen begrüßen – mit einem Lächeln, nur so dahin gesagt oder gar mürrisch? Ist der Schreibtisch so aufgestellt, dass Sie sich wohl fühlen können? Versuchen Sie, in der Mittagspause möglichst den Arbeitsplatz zu verlassen, um an einem anderen Ort zu essen. Wenn Sie essen, schmecken Sie jeden Bissen. Lektüre nehmen Sie dabei besser nicht zur Hand. Das Gespräch beim Essen sollte sich möglichst nicht um Arbeitsthemen drehen. Vielleicht essen Sie auch einmal ohne Gespräch. Ist nach dem Mittagessen noch ein wenig Zeit? Wie wäre es mit einem Spaziergang? Wie fühlt sich die Luft auf der Haut an? Kitzeln die Sonnenstrahlen Sie auf der Haut?

Aus Natürlich herzgesund

 

Ein aus der Volksheilkunde der Ukraine überliefertes Verfahren ist das "Ölziehen". Wie einfach und schnell es funktioniert, erklären wir Ihnen hier:

Ölziehen für eine bessere Mundgesundheit

Romy Lauche, Holger Cramer, Thomas Rampp

Nackenschmerzen

2019, 91 Seiten, 5,90 EUR

Anna Paul, Andreas Michalsen

Natürlich herzgesund

2008, 195 Seiten, 10,00 EUR