Gesundheitstipp des Monats – März

 

Die Haut beim Fasten unterstützen

Traditionell läutet der Aschermittwoch die Fastenzeit ein. Viele Menschen versuchen in dieser Zeit, auf Alkohol oder Süßigkeiten zu verzichten. Aber auch das sogenannte Heilfasten ist beliebt: Diese Fastenform hat eine jahrtausendalte Tradition und soll der Reinigung von Körper, Geist und Seele dienen. Heilfasten wird von Gesunden, zum Einstieg in eine Gewichtsabnahme sowie bei bestimmten Krankheiten angewendet.
Wer heilfastet, also komplett auf feste Nahrung verzichtet, wird an sich vielleicht schon beobachtet haben, dass die Haut vorübergehend trocken und faltig wird. Dies liegt am Abbau von Unterhautfettgewebe und der Entwässerung während des Fastens. Es sollte selbstverständlich sein, während des Fastens auf die ausreichende Trinkmenge zu achten. Zusätzlich kann man der trockenen Haut auch äußerlich etwas Gutes tun:
Reiben Sie sich nach dem Bad bzw. der Dusche mit einem hochwertigen Pflegeöl ein. Mann massiert mit dem Öl das Wasser in die Haut ein und befeuchtet sie damit gründlich.
Das Gesicht können Sie zwischendurch immer wieder mit einer Gurkenscheibe abreiben oder Gurkenscheiben auflegen. Sie können sich auch für die Tage des Fastens ein Gurkentonikum zubereiten.
Schälen Sie dafür eine Gurke, raspeln Sie sie, lassen sie zugedeckt für eine halbe Stunde stehen und drücken Sie nun das Wasser durch ein Tuch. Das Wasser füllen Sie am besten in eine Sprühflasche um – fertig ist ein erfrischendes und pflegendes Tonikum.

 

Aus: Heilfasten

 

 

 

Tee zum Entgiften und Ausscheiden

Beim Entgiften leisten vor allem unsere Nieren, die Leber und die Galle Höchstarbeit. Harn- und verdauungsanregende Fastentees unterstützen den Körper bei seinen „Reinigungsarbeiten“.
Dabei haben frisch aufgegossene Kräuter, die (von Ihnen oder Ihrer Apotheke) selbst zusammengestellt werden, oft einen besseren Effekt, als fertige Tees im Beutel. Auch wenn Sie nicht heilfasten, können Sie mit diesem Tee Ihrem Körper etwas Gutes tun und das Frühjahr einläuten:


Brennnesselkraut, Goldrutenkraut, Löwenzahnwurzel und –kraut, Schafgarbenkraut, Pfefferminzblätter, zu gleichen Teilen mischen. 1 flachen TL Teemischung mit 1 Tasse kochendem Wasser (ca. 150 ml) übergießen und bedeckt 5–10 Minuten ziehen lassen, abseihen. Als Kur über 4–6 Wochen mehrmals täglich 1 Tasse trinken.
Löwenzahn regt die ausscheidenden Organe Niere und Leber an, die Brennessel wirkt harntreibend, versorgt den Körper mit viel Mineralstoffen und verbessert die Blutbildung. Goldrute ist gut zur Durchspülung und die Schafgarbe für Magen, Darm und Leber. Die Pfefferminze bietet einen angenehmeren Geschmack (gerade die Brennnessel schmeckt nicht jedem), auch Lemongrass bietet sich an.

 

Aus: Tee zum Heilen und Genießen

 

Thomas Rampp, Annette Kerckhoff

Heilfasten

2. Auflage 2020, 100 Seiten, 6,90 EUR

Annette Kerckhoff, Michael Elies

Tee zum Heilen und Genießen

2. Auflage 2018, 180 Seiten, 14,90 EUR