Gesundheitstipp des Monats – Februar

 

Bei verstopfter Nase: Heilpflanzen mit Senfölen

Im letzten Monat haben wir das Senfmehlfußbad bei Erkältungen vorgestellt. Senföle sind jedoch nicht nur in Senf enthalten, sondern auch in Kapuzinerkresse, Gartenkresse, Brunnenkresse, Meerrettich und Radieschen. Man kann Ihre Heilkraft als natürliche Antibiotika wunderbar in die Ernährung einfließen lassen.

Köstlich schmeckt z.B. ein Knäcke‐ oder Vollkornbrot mit Meerrettich statt Butter, etwas Käse, ein paar Radieschen oder Frühlingszwiebeln. Oder Sie gehen in diesen Tagen chinesisch, thailändisch oder indisch essen. Chili und Bockshornklee wirken zwar von ihren Inhaltsstoffen etwas anders, aber die Nase läuft trotzdem, wenn man sich ein scharf gewürztes Curry einverleibt – nicht umsonst heißt „hot“ im Englischen „heiß“ und „scharf“ zugleich.

Aus: Nasennebenhöhlenentzündung

 

 

Dazu passt auch folgendes Rezept aus Schweden:

Meerrettichtee

Merrettich kann mit Honig zu einem scharfen Hustensaft vermischt werden, der messerspitzenweise eingenommen wird. Aus Schweden kommt die Anregung, diese Mischung auch warm als Tee zu trinken. Dafür wird die Meerrettichwurzel frisch gerieben (½–1 TL) und mit gut 200 ml heißem Wasser aufgegossen. Nach 5–10 Minuten abseihen und etwas abgekühlt trinken. Mit Honig süßen.

Aus: Hausmittel aus aller Welt

 

Annette Kerckhoff, Michael Elies

Nasennebenhöhlenentzündung

2015, 100 Seiten, 6,90 EUR

Annette Kerckhoff, Caroline Contentin El Masri

Hausmittel aus aller Welt

2016, 178 Seiten, 14,90 EUR