Gesundheitstipp des Monats – Februar

 

 

Einfache Selbsthilfe bei Lippenherpes

Wer einmal Herpes hatte, kann ihn leider immer wieder bekommen, denn Herpes wird durch ein Virus verursacht, das sich in die Nervenendigungen einnistet, dort „schlummert“ und immer wieder erwachen kann. Fühlt man sich gerade schlapp oder brütet eine Erkältung aus, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass das Virus erneut ausbricht.  Auch Stress, Ekelgefühl, Sonnenbestrahlung oder bei Frauen die Periodenblutung können als Auslöser wirken.
Die „Anti-Herpes-Pflanze“ Nr. 1 ist die Melisse, da sie virenabtötend wirkt. Eine Salbe mit Melissenextrakt kann man zum Beispiel vorbeugend auftragen, bevor man in die Sonne geht oder, wenn man das Gefühl hat, dass sich Herpesbläschen ankündigen. Auch Windelcreme (zinkhaltig) hat sich bei Lippenherpes bewährt, denn sie trocknet die Bläschen aus und verhindert eine weitere Verbreitung. Weitere bewährte Volksheilmittel sind Propolis und Manuka-Honig. Bei den allerersten Anzeichen für Bläschen kann Abtupfen mit hochprozentigem Alkohol die Infektion dämpfen (Bläschen trocknen aus). Hygiene ist ein wichtiges Thema: Lieber einmal zu viel als zu wenig die Hände waschen. Küssen ist leider während der Herpes-Zeit verboten.

Bitte beachten Sie: Eine alleinige Selbsthilfe ist nicht mehr ratsam, wenn der Herpes sich ausbreitet oder an anderen Körperstellen, beispielsweise im Geschlechtsbereich, auftritt. Dies sollte ärztlich abgeklärt werden.


Aus: Die Jugendfibel

 

Einen Gang runter schalten…

Leider kann man nicht alles, was einem in Alltag stresst, einfach abschalten. Einiges, was unseren Körper belastet, ist aber vermeidbar. Durst beispielsweise strengt an, ohne dass wir es merken – achten Sie daher auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Vermeiden Sie schwere oder späte Mahlzeiten, bei denen das Verdauungssystem zu sehr beansprucht wird. Schenken Sie der Zubereitung und Aufnahme der Speisen Ihre volle Aufmerksamkeit, das fördert ein gesundes Körpergefühl. Überhaupt ist Multitasking zwar praktisch, sollte aber keinesfalls zum Dauerzustand werden, weder privat noch beruflich. Wenn man innerlich immer auf mehreren Schauplätzen agiert, schaltet man nie richtig ab. Lassen Sie sich zu Hause nicht dauerhaft von Fernseher oder Radio berieseln, auch das Handy sollten Sie ab und zu weglegen oder ausschalten. Denn gerade empfindliche Menschen leiden unter elektromagnetischen Feldern. Dies zeigt sich dann z.B. in Schlafstörungen, Kopfschmerzen oder nervösen Beschwerden. Schalten Sie Elektrogeräte wie den Fernseher oder Computer wenn möglich komplett aus und lassen sie nicht dauerhaft im Standby-Betrieb.
Übrigens: Körperliche Aktivität ist ein wunderbares Mittel, um Stress abzubauen. Bewegungsmangel greift die Gesundheit an (übermäßige körperliche Aktivität aber ebenso). Wenn Sie sich täglich eine halbe Stunde an der frischen Luft (bei Tageslicht) moderat bewegen, tun Sie Ihrer Gesundheit etwas richtig Gutes – auch bei ungemütlichem Wetter. Der Stoffwechsel wird angeregt, die Stimmung verbessert sich und Sie können danach richtig gut abschalten.

Aus: Stess - (k)ein Problem

 

 

Annette Kerckhoff erklärt, wie vielfältig die Kamille eingesetzt werden kann

 

 


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Die Jugendfibel

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Stress - (k)ein Problem

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