Gesundheitstipp des Monats – April

 

Für die Körperhaltung: Immer wieder aufrichten

Eine gute Körperhaltung hilft nicht nur bei Rückenschmerzen und Alltagsstress, sondern auch bei Depressionen und sorgt gleichzeitig für ein besseres Selbstbewusstsein (im wahrsten Sinne des Wortes).
Stellen Sie sich aufrecht hin, schließen Sie die Augen und stellen Sie sich vor, dass Ihr Körper von zwei Kräften gehalten wird: einerseits von der Kraft der Erde an den Füßen, andererseits von der Kraft des Himmels am Kopf. Stehen Sie fest mit den Füßen auf dem Boden, spüren Sie Ihre Fußsohlen im Kontakt mit dem Boden, stellen Sie sich vor, dass von Ihren Füßen Wurzeln tief in die Erde gehen und Ihnen einen sicheren Stand geben. Stellen Sie sich dann vor, dass oben am Scheitelpunkt Ihres Kopfes wie bei einer Marionette ein Faden befestigt ist, der Ihren Körper nach oben zieht und aufrichtet. Er hält Sie von oben und schenkt Ihnen Leichtigkeit, während Sie von unten Kraft und Standfestigkeit spüren. Zwischen diesen beiden Punkten, die auf einer senkrechten Achse liegen, schwingt der Körper.
Stellen Sie sich im zweiten Schritt senkrechte Achsen vor, an denen Sie Ihren Körper immer wieder im Laufe des Tages ausrichten. In der Seitansicht sollten Ohren, Schultern, Becken, Knie und Knöchel auf einer Achse liegen, von vorne Nase, Kehlkopf, Bauchnabel und Schambein.
Diese Ausrichtung ist nicht selbstverständlich, oft stehen wir etwas schief, schieben den Oberkörper vor. Wenn man sich gestresst fühlt, werden die Schultern hochgezogen und verspannt. So kann man sich das Bild der beiden Kräfte von unten und oben und der beiden senkrechten Achsen auch im Alltag immer wieder vergegenwärtigen und sich neu ausrichten.

Aus: Wechseljahresbeschwerden

 

 

Kälteanwendung für den guten Schlaf

Es klingt erst einmal befremdlich, aber: Auch Anwendungen mit kühlem Wasser können das Einschlafen fördern. Durch den Kältereiz werden die Blutgefäße zunächst enggestellt. Als Reaktion kommt es zu einer Mehrdurchblutung der betroffenen Körperteile, die sich dann aus eigener Kraft wieder erwärmen. Und mit wohlig warmen Füßen fällt das Einschlafen viel leichter.

Füße abbrausen
Als einfache Maßnahmen bietet sich das kurze Abbrausen der Füße und Waden mit kühlem Wasser an – streifen Sie das Wasser nur ab und gehen Sie gleich ins Bett. Die Füße sollten sich von alleine erwärmen. Tun sie das nicht, dann verwenden Sie beim nächsten Mal lauwarmes Wasser.

Ganz wichtig ist: Anwendungen mit kaltem Wasser dürfen nur bei warmen Füßen und Beinen durchgeführt werden, denn sonst klappt die Wiedererwärmung nicht! Bei kalten Füßen muss eine Anwendung mit warmen Wasser erfolgen, hier findet die Wiedererwärmung passiv statt.


Aus: Schlafstörungen

 

Ein aus der Volksheilkunde der Ukraine überliefertes Verfahren ist das "Ölziehen". Wie einfach und schnell es funktioniert, erklären wir Ihnen hier:

Ölziehen für eine bessere Mundgesundheit

Ingrid Gerhard, Annette Kerckhoff

Wechseljahresbeschwerden

2019, 127 Seiten, 5,90 EUR

Michael Elies, Annette Kerckhoff, Ulrich Koch

Schlafstörungen

2017, 120 Seiten, 5,90 EUR